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Das Magazin für albanischen Wein & Feinkost

Von Illyrien ins Glas

Das Nachschlagewerk

Albanischer Wein von A bis Z

Von autochthon bis Zadrima: alle Begriffe, die dir auf Agron und auf albanischen Weinetiketten begegnen – kurz erklärt und mit den passenden Artikeln verlinkt.

Autochthon
Bezeichnet Rebsorten, die in einer Region entstanden sind und (fast) nur dort angebaut werden. Albaniens autochthone Sorten wie Kallmet oder Shesh existieren nirgendwo sonst – der größte Trumpf des Landes. Alle albanischen Rebsorten →
Byrek
Albaniens berühmtestes Blätterteiggebäck, gefüllt mit Spinat, Käse oder Hackfleisch. Alltagsessen, Straßenkultur und ein idealer Partner für Shesh i Bardhë. Food-Pairing-Guide →
Çaj Mali
„Bergtee“ – Albaniens Nationalgetränk ohne Alkohol: Eisenkraut-Tee aus wild wachsenden Bergpflanzen, traditionell als Hausmittel geschätzt.
Ceruja
Fast verschwundene alte Weißweinsorte aus Zentralalbanien, die von engagierten Erzeugern wie der Uka Farm bei Tirana wieder kultiviert wird – eine der großen Raritäten des Landes. Uka Farm in der Datenbank →
Cuvée
Ein Wein, der aus mehreren Rebsorten verschnitten wird. Viele albanische Erzeuger kombinieren autochthone mit internationalen Sorten.
Debinë
Weiße autochthone Rebsorte aus der Bergregion Përmet im Süden Albaniens. Ergibt zarte, mineralische Weißweine und wird auch zu Schaumwein verarbeitet. Debinë im Porträt →
Fërgesë
Klassiker der albanischen Küche: geschmorte Paprika und Tomaten mit gebackenem Käse, im Tontopf serviert. Vegetarisch und wein-freundlich.
Gëzuar
„Zum Wohl!“ auf Albanisch – der Trinkspruch zu Wein wie Raki. Angestoßen wird mit Blickkontakt.
Gliko
Süße Spezialität aus Përmet: ganze Früchte oder sogar Nüsse und Gemüse, langsam in Zuckersirup eingelegt. Wird Gästen traditionell mit einem Glas Wasser und Kaffee gereicht. Mitbringsel-Guide →
Illyrer
Antikes Volk an der östlichen Adria und Namensgeber unseres Magazins (nach König Agron). Die Illyrer kultivierten auf dem Gebiet des heutigen Albanien schon vor über 2.000 Jahren Wein. Die Geschichte des albanischen Weins →
Kadarka
Historische Rotweinsorte des Balkans und Ungarns, mit der Albaniens Kallmet oft in Verbindung gebracht wird – die Verwandtschaft ist Gegenstand der Rebsortenkunde.
Kalinjot
Albaniens wichtigste Olivensorte, beheimatet an der Küste um Vlora. Basis der besten Öle des Landes: fruchtig-grün, feinbitter, pfeffrig im Abgang. Albanisches Olivenöl →
Kallmet
Albaniens königliche rote Rebsorte aus dem Norden (Region Lezha), benannt nach dem gleichnamigen Dorf. Elegant, kirschfruchtig, mit feiner Würze – der ideale Einstieg in den albanischen Wein. Kallmet im Porträt →
Kantina
Albanisch für Weingut bzw. Weinkellerei – das Wort begegnet dir auf vielen Etiketten (z. B. „Kantina …“).
König Agron
Illyrischer König des 3. Jahrhunderts v. Chr., unter dem das Reich seine größte Ausdehnung erreichte – und Namensgeber dieses Magazins. Der Überlieferung nach ein Mann, der seine Siege ausgiebig mit Wein feierte. Warum „Agron“? →
Meze
Die balkanische Vorspeisenkultur: viele kleine Teller mit Oliven, Käse, luftgetrocknetem Fleisch und Gemüse – traditionell begleitet von Raki oder Wein.
Narta-Lagune
Küstenlagune nördlich von Vlora, Heimat der Vlosh-Traube und einiger der ältesten Olivenhaine Albaniens. Im Winter rasten hier Flamingos. Vlosh im Porträt →
Pulës
Weiße autochthone Rebsorte aus der Region Berat: frisch, blumig, unkompliziert – der Terrassenwein der Welterbestadt. Dient traditionell auch als Raki-Basis. Pulës im Porträt →
Raki (rrushi)
Albaniens Nationalgetränk: klarer Obstbrand, klassisch aus Trauben (rrushi = Traube), ohne Anis – nicht zu verwechseln mit türkischem Rakı. Willkommensgruß, Aperitif und Familienstolz zugleich. Alles über Raki →
Rozafa
Die Burg über Shkodra mit Blick auf den größten See des Balkans – seit illyrischer Zeit besiedelt und Wahrzeichen des weinreichen Nordens. Weinreise durch den Norden →
Serina
Rote Rebsorte aus dem Hochland von Korça im Osten Albaniens – Grundlage leichter, frischer Rotweine aus dem kühlsten Anbaugebiet des Landes.
Shesh i Bardhë
Die wichtigste weiße Rebsorte Albaniens („weißer Shesh“): stoffig, rund, mit Aromen von Birne und Wiesenkräutern. Benannt nach dem Dorf Shesh bei Tirana. Die Shesh-Zwillinge →
Shesh i Zi
Albaniens meistangebaute rote Sorte („schwarzer Shesh“): kraftvoll, dunkelfruchtig, mit weichen Tanninen. Der Bruder des weißen Shesh. Die Shesh-Zwillinge →
Tannin
Gerbstoffe aus Schalen, Kernen und Holz, die Rotwein Struktur und das „trocknende“ Mundgefühl geben. Vlosh ist Albaniens tanninreichste Sorte, Kallmet die geschliffenste.
Tavë Kosi
Albaniens Nationalgericht: zartes Lamm unter einer gebackenen Joghurt-Ei-Haube. Der klassische Partner: ein leicht gekühlter Kallmet. Food-Pairing-Guide →
Tomorr
Mit über 2.400 Metern einer der höchsten Berge Albaniens, heiliger Berg und Wetterscheide der Weinregion Berat – seine Fallwinde kühlen die Weinberge im Osum-Tal. Weinregion Berat →
Verë
Albanisch für Wein. „Verë e kuqe“ ist Rotwein, „verë e bardhë“ Weißwein – zwei Vokabeln, die auf jeder Weinkarte des Landes weiterhelfen.
Via Egnatia
Die römische Fernstraße von Durrës nach Byzanz – über sie reiste in der Antike auch der Wein Illyriens quer über den Balkan. Die Geschichte des albanischen Weins →
Vlosh
Rote autochthone Rebsorte von der Küste um Vlora: rustikal, herb, charakterstark – Albaniens eigenwilligste Traube und eine Rarität für Entdecker. Vlosh im Porträt →
Zadrima
Fruchtbare Ebene zwischen Shkodra und Lezha im Norden Albaniens – das Kernland des Kallmet-Anbaus. Weinreise durch den Norden →